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Amtsblatt des Kt. Glarus vom 29. Juni

AMTSBLATT DES KANTONS GLARUS Glarus, 29. Juni 2017 Nr. 26, 171. Jahrgang Herausgegeben von der Staatskanzlei des Kantons Glarus 8750 Glarus Telefon 055 646 6012 Fax 055 646 6019 E-Mail: Amtsblatt@gl.ch Verlag: FRIDOLIN-Verlag 8762 Schwanden Abwesenheit des Departements Finanzen und Gesundheit Am Freitag, 30. Juni 2017, bleiben die Büros des Departements Finanzen und Gesundheit den ganzen Tag geschlossen. Dazu gehören folgende Büros: – Departementssekretariat – Finanzverwaltung – Staatskasse – Personal und Organisation inkl. Informatikdienst – Gesundheit inkl. Kantonstierärztlicher Dienst, Lebensmittelinspektorat – Steuerverwaltung Sie erreichen uns wieder am Montag, 3. Juli 2017 während den üblichen Bürozeiten. 8750 Glarus, 26. Juni 2017 Departement Finanzen und Gesundheit Eröffnung Vernehmlassungsverfahren Gegenstand der Vernehmlassung: Verordnung über die politischen Rechte. Vernehmlassungsstelle: Staatskanzlei. Vernehmlassungsfrist: 25. August 2017. Unterlagen: Die Vernehmlassungsunterlagen können auf der Webseite des Kantons (www.gl.ch > Vernehmlassungen) abgerufen und heruntergeladen werden. Namens des Regierungsrates: Rolf Widmer, Landammann Hansjörg Dürst, Ratsschreiber Sammlung der behördlichen Erlasse publiziert im Internet: www.gesetze.gl.ch Gemäss Artikel 7 Absatz 1 der Publikationsverordnung vom 12. August 2014 wird folgendes Titelverzeichnis publiziert: – Aufhebung der Verordnung über den Spitalfonds Brigitta-Kundert/Schmid-Lütschg GS VIII A/215/1 (RR 20. 6. 2017); SBE 2017 10 (publ. 21. 6. 2017) Die Staatskanzlei Geburten und Todesfälle ab 1. Juli 2017 Mit dem Inkrafttreten der Änderungen in der Zivilstandsverordnung am 1. Juli 2017 entfällt die Möglichkeit, dass die Kantone die Veröffentlichung von Zivilstandsfällen vorsehen können. Artikel 57 der Zivilstandsverordnung wird gestrichen. Auf Wunsch der Angehörigen wurden bisher Geburten und Todesfälle im Amtsblatt veröffentlicht. Diese Möglichkeit entfällt ab dem 1. Juli 2017. Angehörige dürfen jedoch Ereignisse selber mittels einer privaten Anzeige an die Öffentlichkeit tragen. 8750 Glarus, 29. Juni 2017 Die Staatskanzlei Stellenausschreibungen Verwaltungskommission der Gerichte des Kantons Glarus Kantonale Schlichtungsbehörde Am 7. Mai 2017 hat die Landsgemeinde die Kantonalisierung der Schlichtungsbehörden beschlossen. Die Kantonale Schlichtungsbehörde wird ihre Tätigkeit am 1. Juli 2018 aufnehmen. Die Wahl von Präsidium und Vizepräsidium erfolgt auf Amtsdauer (1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2022) durch den Landrat, auf Vorschlag der Verwaltungskommission der Gerichte. Im Zuge der Vorbereitungsarbeiten suchen wir eine/n Präsidenten/-in (30 bis 60%) per 1. Juli 2018. Aufgaben: – Geschäftsleitung der Kantonalen Schlichtungsbehörde – Durchführung der Schlichtungsverfahren, allein oder in paritätischer Besetzung Anforderungen: – juristische Ausbildung oder andere geeignete Qualifikation – Berufserfahrung im juristischen Bereich, im Schlichtungsverfahren oder in der Mediation – hohe Sozialkompetenz – Schweizer Bürgerrecht und Bereitschaft zur Wohnsitznahme im Kanton Glarus – Leistungsbereitschaft sowie zielorientiertes Denken und Handeln – Belastbarkeit, Entscheidungsfreude und Durchsetzungsfähigkeit Weiter suchen wir eine/n Vizepräsidenten/-in (10 bis 30% oder im Nebenamt) per 1. Juli 2018. Aufgaben: – Durchführung der Schlichtungsverfahren, allein oder in paritätischer Besetzung – Vertretung des Präsidiums Anforderungen: – juristische Ausbildung oder andere geeignete Qualifikation – Berufserfahrung im juristischen Bereich, im Schlichtungsverfahren oder in der Mediation – hohe Sozialkompetenz – Schweizer Bürgerrecht und Bereitschaft zur Wohnsitznahme im Kanton Glarus – Leistungsbereitschaft und zielorientiertes Denken und Handeln – Belastbarkeit, Entscheidungsfreude und Durchsetzungsfähigkeit Weitere Auskünfte erhalten Sie von lic. iur. Oliver Knakowski, Gerichtsschreiber am Kantonsgericht, Telefon 055 646 53 00. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit dem gewünschten Arbeitspensum und mit den üblichen Unterlagen bis am 16. August 2017 schriftlich an die Verwaltungskommission der Gerichte, Spielhof 6, Glarus. Stellenausschreibung Gemeinde Glarus Glarus ist einzigartig vielseitig. Wir sind eine dynamische, weltoffene und kulturell interessante Gemeinde, in der es sich gut leben, arbeiten und geniessen lässt. Eine Vielzahl von Vereinen, privaten Anbietern sowie öffentlichen Sport- und Freizeitanlagen prägen das reiche kulturelle Leben und das Freizeitangebot unserer Gemeinde. Wir suchen für unsere Schuleinheit Glarus-Riedern vom 1. August 2017 bis 31. Juli 2018 eine Primarlehrperson für den Musikunterricht (vier Lektionen/Woche) Wir stellen uns eine motivierte Persönlichkeit vor, welche: – über die entsprechende Lehrbefähigung verfügt – gerne an der schrittweisen Weiterentwicklung unserer Schule mitwirkt – gewohnt ist, sich in einem Team zu engagieren – Freude und Geschick im Umgang mit Lernenden der Mittelstufe hat (11 bis 13 Jahre) Es erwarten Sie: – eine sehr selbstständige und spannende Aufgabe – ein geleiteter Schulbetrieb mit guter Infrastruktur – ein motiviertes Team mit familiärer Atmosphäre – ein angenehmes und kollegiales Arbeitsumfeld Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Daniel Küffer, Schulleiter Glarus-Riedern und Ennenda, Telefon 058 611 85 79, 079 403 71 68, E-Mail: daniel. kueffer@glarus.ch. Möchten Sie diese Herausforderung annehmen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen an die Gemeinde Glarus, Leiter Personal und Ausbildung, Jürg Bernold, Postfach 367, Glarus; E-Mail: personal@glarus.ch. Bekanntmachung über die Jagd 2017 1. Patenterteilung Gemäss Verordnung zum kantonalen Jagdgesetz vom 27. Juni 1990 (Jagd VO; GS VI E/211/2) werden Patente nur Bewerbern erteilt, die die Bedingungen gemäss Artikel 2 Absatz 1 und 2 sowie Artikel 20 Absatz 1 und 2 erfüllen und gegen die gemäss Artikel 3 Absatz 1 und 2 keine Verweigerungsgründe vorliegen. 2. Gastpatente 2.1. An Jäger, die in der Schweiz, Deutschland, Österreich oder Liechtenstein eine Jägerprüfung bestanden haben, können gestützt auf Artikel 6 Absatz 3 Jagd VO, unter Einbezug von Ziffer 1 und auf Einladung eines Glarner-Jagdpatentinhabers, auf dessen Kontingent und Verantwortung, für die Hochwildjagd und für die Niederwildjagd maximal fünf Gastpatente pro Jagdjahr zum Preis von Fr. 100.– pro Tag abgegeben werden. 2.2. Ein Jagdpatentinhaber darf höchstens einen einzigen Jagdgast pro Tag einladen. 2.3. Anträge für Gastpatente können bei der Abteilung Jagd und Fischerei, Kirchstrasse 2, Glarus, bezogen werden und müssen schriftlich unter Beilage der Bestätigung einer bestandenen Jägerprüfung, einer gültigen Jagdhaftpflichtversicherung von minimal Fr. 2 Mio. und einer Waffenkontrollkarte, mindestens fünf Arbeitstage vor dem beabsichtigten Jagdgastrecht bei der Jagdverwaltung eintreffen. 2.4. Gastpatente berechtigen zum Abschuss aller gemäss den Jagdvorschriften zur Bejagung erlaubten Wildarten, ausgenommen von Birkhähnen. Im Übrigen gelten die bundes- und kantonalrechtlichen Bestimmungen. 2.5. Die Bezahlung der Taxen hat vor Aufnahme der Jagd zu erfolgen. 2.6. Jagdgastgeber und Jagdgast sind für die korrekte Einhaltung sämtlicher jagdrechtlicher Bestimmungen verantwortlich. 2.7. Die Strafbestimmungen gemäss Artikel 11 des Kantonalen Jagdgesetzes vom 6. Mai 1979 (JagdG; GS VI E/211/1) sowie Artikel 44 bis 46 Jagd VO sind sowohl für den Jagdgast geber als auch für den Jagdgast anwendbar. 3. Jagdpatente 3.1. Die Zustellung der Jagdpatentanträge hat bis spätestens 31. Juli 2017 an die Abteilung Jagd und Fischerei des Kantons Glarus, Kirchstrasse 2, Glarus, zu erfolgen. Antrags formulare können ebenfalls dort angefordert werden (jagdfischerei@gl.ch). 3.2. Patentbestellungen nach dem 31. Juli 2017 werden nicht berücksichtigt (Poststempel). 3.3. Unvollständige oder Anträge mit offensichtlich falschen oder irreführenden Angaben werden nicht berücksichtigt. 3.4. Die Taxen und Gebühren werden mit dem Versand des Jagdpatentes in Rechnung gestellt und sind bis am 31. August 2017 zu bezahlen. Das Jagdpatent ist erst nach Eingang der Zahlung gültig. 3.5. Die Zulassung einheimischer und auswärtiger Jäger stützt sich auf Artikel 2 Jagd VO. Pro Jagdjahr werden im Grundsatz maximal 460 Jagdpatente abgegeben. 4. Patentanträge 4.1. Anträge sind vom Patentbewerber wahrheitsgetreu, vollständig, in Blockschrift und gut leserlich auszufüllen sowie eigenhändig zu unterzeichnen. 4.2. Die Patentbewerber haben auf dem Antrag unterschriftlich zu bestätigen, a. dass sie die Voraussetzungen gemäss den gesetzlichen Bestimmungen erfüllen; b. dass sie über eine die ganze Jagdperiode dauernde und somit gültige Jagdhaftpflichtversicherung gemäss Artikel 5 der Jagd VO (min. 2 Mio. Fr.) verfügen; Patentbewerber haben die Möglichkeit, beim Kanton eine Jagdhaftpflichtversicherung (5 Mio. Fr.) abzuschliessen, exklusive Frankreich, USA und Kanada. Sofern der Bewerber über eine gültige private Jagdhaftpflichtversicherung verfügt, ist eine Kopie des Versicherungsnachweises beizulegen. c. dass die Hunde gemäss den gesetzlich vorgeschriebenen Impfvorschriften geimpft sind und gültige Impfausweise vorliegen; d. dass für die Jagd nur gemäss Verordnung über die Verwendung von Jagdhunden vom 2. April 2013 zugelassene Hunde zum Einsatz gelangen; e. dass die unterschriftlich bestätigten Angaben des Patentbewerbers durch die Abteilung Jagd und Fischerei im Bedarfsfall überprüft und die entsprechenden Auskünfte eingeholt werden können. 4.3. Mit dem Patentantrag haben die Jäger gleichzeitig die Möglichkeit, sich für die Mithilfe in den eidgenössischen Jagdbanngebieten anzumelden. Auswahl und Umsetzung erfolgen gestützt auf das Reglement über den Beizug der Jägerschaft zur Mithilfe in den eidgenössischen Jagdbanngebieten. 4.4. Dem Patentantrag ist eine Kopie des Treffsicherheitsnachweises aus dem laufenden Kalenderjahr beizulegen (Art. 2 Abs. 1 Bst. e und Art. 5a der Jagd VO). 5. Taxen, Zuschläge und Gebühren 5.1. Grundtaxe für das Jahrespatent für Personen, die seit dem 1. Januar 2017 den Wohnsitz im Kanton Glarus haben: Fr. 595.– 5.2. Grundtaxe für das Jahrespatent für Personen, die in der übrigen Schweiz oder noch nicht seit dem 1. Januar 2017 im Kanton Glarus wohnen: Fr. 2380.– 5.3. Grundtaxe für das Jahrespatent für Personen, die im Ausland wohnen oder solche, die noch nicht seit dem 1. Januar 2017 in der Schweiz wohnen: Fr. 3570.– 5.4. Zusatzpatent für die Nachtund Passjagd Fr. 60.– 5.5. Zuschlag für Wildschäden Fr. 35.– 5.6. Zuschlag für die Durchführung von Hegemassnahmen Fr. 30.-- 5.7. Zuschlag für das Nachsuchewesen Fr. 10.– 5.8. Prämie für die obligatorische Jagdhaftpflichtversicherung gegen Sach- und Personenschaden, vorausgesetzt, dass der Jäger nicht anderweitig genügend (min. 2 Mio. Fr.) versichert ist Fr. 50.– 5.9. Zuschlag für Hunde, die mitge - führt und nicht im Kanton Glarus besteuert werden, pro Hund Fr. 50.– 5.10. Grundgebühr für Hegejagd auf Steinwild Fr. 100.– 5.11. Gebühren für Kadaverentsorgung, Abschusskontrollbuch, Wildkontrollmarken, Jägerverzeichnis sowie Erstellung und Versand des Jagdpatentes Fr. 40.– 5.12. Gastpatente, Taxe pro Tag Fr. 100.– 5.13. Bewilligungsgebühren zum Befahren von Waldstrassen Fr. 50.– 6. Kontrolle der Jagdwaffen 6.1. Unter Hinweis auf Artikel 20 Jagd VO werden alle Jäger darauf aufmerksam gemacht, dass für die Jagd nur geprüfte und als geeignet befundene Waffen gemäss Artikel 19 Jagd VO verwendet werden dürfen. 6.2. Die Prüfung muss durch einen Berufsbüchsenmacher mit Fähigkeitsausweis, der im Besitze einer Waffenhandelsbewilligung ist, erfolgen und bescheinigt werden. 6.3. Die Jagdwaffen sind bei jedem Eigentumswechsel und längstens nach Ablauf von zehn Jahren zur Nachkontrolle vorzuweisen. 6.4. Die Jagdwaffen dürfen nach Abschluss der obligatorischen Haftpflichtversicherung (Art. 2 Abs. 1 Bst. c Jagd VO) an den von den Gemeinden bezeichneten Orten und bestimmten Tagen eingeschossen werden (Art. 20 Abs. 3 Jagd VO). 6.5. Waffenkontrollkarten, die vor dem 31. August 2007 ausgestellt wurden, sind ungültig. 7. Veröffentlichung der Jagdvorschriften Die Jagdvorschriften erscheinen im Amtsblatt oder sind über Internet www.gl.ch (Staatskanzlei– Amtsblatt) ab Ende Juni abrufbar. Sie werden den Patentinhabern und Jagdgästen zusammen mit den diesjährigen Jagdunterlagen ausgehändigt. 8. Allgemeine Bestimmungen Im Übrigen wird auf die Bestimmungen der eidgenössischen und kantonalen Jagdgesetzgebung, die Beschlüsse des Regierungsrates sowie die Jagdvorschriften hingewiesen. 9. Strafbestimmung Gestützt auf Artikel 11 des Kantonalen Jagdgesetzes haben falsche oder irreführende Angaben auf Patentanträgen oder Anträgen für Jagdgastkarten eine Verzeigung an die zuständige richterliche Instanz zur Folge. 8750 Glarus, im Juni 2017 Departement Bau und Umwelt Röbi Marti, Regierungsrat Vorschriften für die Ausübung der Jagd im Jahre 2017 In Anwendung von Artikel 7 Absatz 2 des kantonalen Jagdgesetzes vom 7. Mai 1989, Artikel 14 der Verordnung zum kantonalen Jagdgesetz vom 27. Juni 1990 und der Vollzugsverordnung zur Regulierung von Steinwildbeständen vom 9. März 1992 erlässt der Regierungsrat folgende Vorschriften: 1. Hochwildjagd 1.1. Allgemeines 1.1.1. Dauer 4. bis 18. September (Die Jagd am Eidgenössischen Bettag, 17. September, ist verboten). 1.1.2. Betreten des Jagdgebietes Berechtigten Jägern ist das Betreten des offenen Jagdgebietes mit der Schusswaffe vor der Hochwildjagd ab Samstag, 2. September gestattet. 1.1.3. Benützung von Motorfahrzeugen Als Motorfahrzeuge gelten alle mit einem Motor angetriebenen Transportmittel. Jäger, die vom 4. bis 18. September zwischen 8.30 und 16.00 Uhr (Sperrzeit) ein Motorfahrzeug benützen, dürfen die Waffe erst ab 16.00 Uhr wieder führen. Dies gilt auch für Jäger als Mitfahrer. Die Benützung öffentlicher, fahrplanmässig verkehrender Verkehrsmittel mit anschliessendem Führen der Waffe ist während der Sperrzeit erlaubt.

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